Klimaschutz – Demo in Chemnitz

Es war mir eine Herzensangelegenheit und absolut notwendig, Stellung zu beziehen.

Und so bin ich nach über 40 Jahren zum ersten Mal wieder auf die Straße gegangen und habe mit demonstriert bei der großen Klimademo am 20.09.2019 in der Chemnitzer Innenstadt. Es fühlte sich richtig gut an zusammen mit ca. 1500 anderen Menschen mal deutlich Farbe zu bekennen und für den Klimaschutz laut zu werden. Es waren nicht nur Schüler, die da demonstrierten, sondern alle Altersstufen, vom Baby bis zu Menschen in unserem Alter und älter. Hier ein paar Bilder vom Demonstrationszug, der ausgehend vom Roten Turm einmal um den Innenstadtring zog.

In Anbetracht des Versagens der Politik sollte das nicht die letzte Demo gewesen sein. Es wird absolut Zeit, mal nicht immer nur wirtschaftlich zu denken, sondern wirklich das Klima in den Vordergrund des politischen Denken und Handelns zu stellen. Das Ergebnis des Klimagipfels in Berlin ist da eigentlich nur ein Feigenblatt. Nur keinem wehtun und die Klientelpolitik der Vergangenheit fortsetzen ?! SO IST DIE ERDE NICHT ZU RETTEN !!

Schließt euch an !

Bis bald, Klaus

„Weltsicht“- Fotoausstellung im Theater Variabel Olbernhau

Im Olbernhauer Theater Variabel wurde am Samstag, 21.09.2019 die Fotoausstellung „Weltsicht“ des Bad Salzunger Künstlers Matthias Rug eröffnet.

Seine Motive fand er auf Reisen, vor allem in Neuseeland, Australien und auf Elba. Hinter jedem Bild steckt eine interessante Geschichte, die ihn beeindruckt hat und uns seine Sicht auf die Welt zeigt. Die großformatigen Fotografien sind digital bearbeitet und  auf Metall gedruckt.

Die Ausstellung ist noch bis zum 3. November 2019 im Theater Variabel in Olbernhau zu sehen.

Hier ein paar Bilder von der Eröffnung:

Bis bald.

Martina und Klaus

25. Europäisches Patchworktreffen Sainte-Marie-aux-Mines

Vom 12.-15.September 2019 fand das 25. Europäische Patchworktreffen in Saint-Marie-aux-Mines im Elsass statt und wir waren dabei !

Wir haben uns einen langjährigen Traum erfüllt und, ja, es stimmt was alle sagen, die schon einmal dort waren: Es ist traumhaft schön!

Tolle Landschaft, Fachwerkidylle, leckerer Wein und total nette Menschen. Nach eine stressigen Anfahrt (650km) habe wir in Beblenheim bei Familie Cassagnol eine sehr schöne Unterkunft vorgefunden und unsere tschechischen Freunde getroffen, die uns vor einem Jahr so sehr vom Elsass vorgeschwärmt haben, dass wir uns sehr schnell entschlossen hatten, dieses Jahr auch dorthin zu fahren.

An 3 Tagen haben wir die verschiedenen Ausstellungen mit Textilkunst vom Feinsten besucht. Die Ausstellung sind über 4 Orte im Val d’Argent bei Colmar im Elsass(Frankreich) verteilt. Ein sehr gut funktionierender Shuttle-Service sorgte für den Pendelverkehr von und zu den einzelnen Orten.

Am Donnerstag, dem ersten Tag, haben wir uns in Sainte-Marie-aux-Mines umgeschaut. Die Ausstellungen in Kirchen, Hallen und Zelten waren so umfangreich, dass wir nur die Hälfte des Ortes „geschafft“ haben. Da aber unser Lebensmotto „lieber weniger, aber dafür intensiver“ ist, war das gar nicht schlimm. An diesem Hauptort der Ausstellung waren auch die Händler mit ihren Ständen mit Stoffen, Zubehör und kleinen Besonderheiten aus aller Welt. Hier unsere Impressionen der Tages:

Der zweiten Tag, der Freitag, begann für uns mit einem Vortrag über die Amish-Kultur. Saint-Marie-aux-Mines spielt eine wichtige Rolle in der Geschichte der Täufer-Gemeinschaft, hat der Gründer doch einige Zeit dort gewohnt und gewirkt. 1993 war ein Amish-Kongress der Auslöser, sich auch mit der Amish-Textilkunst zu beschäftigen und so wurde von der Stadt 1994 die erste Patchwork-Ausstellung ins Leben gerufen.

Highlight für uns war der Besuch der Ausstellung der besten zeitgenössischen Quilts aus den USA. Aber auch die anderen Ausstellung in Sainte-Marie-aux-Mines waren erstklassig, Textilkunst auf ganz hohem Niveau. Hier unserer Fotos:

Für den dritten Tag (Samstag) hatten wir uns die 3 anderen Ausstellungsorte, die alle 3-4 km auseinander liegen, vorgenommen. In Sainte-Croix-aux-Mines, Lièpvre und Rombach-le-France erwarteten uns nicht minder interessante Arbeiten. Der Shuttle-Bus brachte uns von Ort zu Ort und auch für das leibliche Wohl war überall gesorgt.

Sowohl traditionelles als auch modernes Patchwork hat uns begeistert, hier unsere Eindrücke:

Am Sonntag haben wir uns dann vom Elsass verabschiedet und sind auf kleinen Straßen quer durch die Vogesen in Richtung Saarbrücken gefahren. Ein Erlebnis, wunderschöne Natur. Orte die zur späteren Rückkehr einladen.

In Saarbrücken lebt Klaus Tochter Melissa, die uns Sonntag und Montag die schönsten Ecken (Osthafen) ihrer Heimat gezeigt hat. Eine davon ist auf jeden Fall das Café Thonet . Obwohl in Saarbrücken, erwartete uns dort typisch französische Caféhaus Atmosphäre!

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Die Reise wird in uns noch lange nachschwingen! Die französische Lebensart in Saint-Marie-aux-Mines und Saarbrücken hat uns sehr gefallen. Liebe Grüße an euch Leser und bis bald,

Martina und Klaus

Königsmühle 2019

Wir waren am Samstag, 24.08., beim Land&Art Festival in Königsmühle. Ein vergessener Ort, der am Fuß der beiden höchsten Berge des Erzgebirges an der böhmisch, sächsischen Grenze lag. 1890 gehörten zu dieser Ortschaft mit der Mühle 7 Häuser und 53 Einwohner. Bei der Vertreibung der Sudetendeutschen mussten 1945 alle Einwohner den Ort verlassen. Der Ort wurde nie wieder besiedelt und die Häuser sind heute nur noch Ruinen.

Junge Leute aus Tschechien und Deutschland haben dieses schwer zugängliche Tal für sich wiederentdeckt.

Bereits zum 8.Mal veranstalteten sie ein Land&Art-Festival mit Kunst und Musik in einem der schönsten Täler des Erzgebirges.  Königsmühle

…und wir waren diesmal dabei und sehr beeindruckt von der Natur und den Menschen.

Hier unsere Impressionen:

Die Stunden vergingen wie im Flug und wir waren um 21 Uhr wieder total „happy“ zu Hause. Wir hoffen, dass ihr unsere Begeisterung etwas spüren könnt.

Liebe Grüße

Martina und Klaus